Capricho No. 05
Diese Szenerie hier, eher Goya untypisch, ist mehr als eindeutig: Es geht um Ehebruch, geschickt eingefädelt von Mitwissern und/oder Kupplerinnen, die dieses heimliche Stell-Dich-Ein erst ermöglicht, bzw. arrangiert haben und sich aus dieser riskanten Liaison einen Vorteil versprechen - und sei dieser nur von finanzieller Art.

Einige Zeitgenossen Goyas wollen in diesem hier dargestellten Pärchen aber sogar die spanische Königin Maria Luisa und den damaligen ersten Minister des Hofstaates, Godoy, erkannt haben wollen.

Jenen beiden unterstellte man zwar immer wieder ein intimes Verhältnis, ein wirklicher Nachweis für diese angebliche Liebelei konnte allerdings nie wirklich erbracht werden.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Bleistift, Farbstift, Aquarell
Wvz. 4704
Format: 500 x 350 mm

April 2011
 
* Tal para qual - Gleich und gleich gesellt sich gern

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